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Kleine Stubenfliege (Fannia canicularis)

Die Fliege erreicht eine Länge von 4 bis 6 mm. Der Kopf der Männchen wird fast vollständig von den weißumrandeten Augen eingenommen, bei den Weibchen dagegen stoßen die Augen nicht aneinander. Der braungraue Thorax besitzt bei den Männchen drei schwarze Längsstreifen, bei den Weibchen ist diese Zeichnung viel undeutlicher.

Die Weibchen legen hunderte, insgesamt bis zu 2.000 Eier. Die Eier, die lappenförmige Anhänge besitzen, werden in sehr feuchte, faulende Stoffe abgelegt, zum Beispiel feuchten Dung, Hundekot, Kuhfladen, Gülle, Fäkaliengruben. Die Larven schlüpfen innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Die hellbraunen, flachen, bis zu 6 mm langen Maden tragen auf jedem Körperring auf den Seiten und auf dem Rücken ein Paar mit Dörnchen besetzter fadenförmiger Körperanhänge.Von Mai bis Oktober kommt die Kleine Stubenfliege häufig in Gebäude und fällt hier durch ihren eigentümlichen, lautlosen Rundflug in der Zimmermitte auf, mit dem sie von der Decke herabhängende Gegenstände, besonders Lampen, umkreist. Dabei wechselt sie ruckartig die Flugrichtung. Es handelt sich hier um einen Patrouillenflug, mit dem die Männchen ihr Revier überwachen und gegebenenfalls Eindringlinge angreifen.

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